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Basilikumöl

Ätherisches Basilikumöl wird durch Wasserdampfdestillation aus verschiedenen Arten des Basilikum hergestellt. Es wird in größeren Mengen in verschiedensten Ländern produziert, darunter Indien (15tim Jahr), Bulgarien (7t), Ägypten (5t), Pakistan (4t), Israel (2t) sowie in kleinere Mengen in den USA, Argentinien, auf Madagaskar und Réunion.

Eigenschaften und Zusammensetzung von Basilikumöl

Abhängig von der Basilikum-Sorte, vom Herkunftsland und dem Zeitpunkt der Ernte kann das ätherische Öl Wirkstoffe in ganz unterschiedlichen Mengenverhältnissen enthalten. Basilikumöl aus europäischem Gewürzbasilikum (Ocimum basilicum) zeichnet sich durch hohe Konzentrationen an Estragol (50 bis 90 Prozent) und Linalool (30 bis 90 Prozent) aus. Weitere Bestandteile des Basilikumöls sind Eugenol und 1,8-Cineol. Basilikumöl von Réunion ist ebenfalls reich an Estragol, enthält dafür aber nur wenig Linalool, Cineol und Eugenol.

Ätherisches Basilikumöl wird teilweise bei Unruhe, Angst, stessbedingten Beschwerden, Nervosität und Schlafstörungen angwendet.

Gesundheitliche Risiken

Hinweise: Während der Schwangerschaft darf Basilikumöl keinesfalls eingenommen werden. Die chemischen und toxikologischen Eigenschaften von Basilikumöl sind nicht umfassend untersucht worden. Die Datenlage bezüglich der Cancerogenität und Genotoxizität der enthaltenen Inhaltsstoffe Methyleugenol und Estragol ist laut BgVV für eine endgültige wissenschaftliche Bewertung unzureichend. Nach Meinung des Bundesinstituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) sollte der Gehalt der pflanzlichen Inhaltsstoffe Estragol und Methyleugenol in Lebensmitteln aus Gründen der Vorsorge so weit wie möglich verringert werden. Aus diesem Grund sollte auf die Anwendung von Basilikumöl verzichtet werden.

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