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Salbei

SalbeiSalbei verdankt seinen Namen dem lateinischen Verb salvare - heilen. Echter Salbei (Salvia officinalis) ist ursprünglich im Mittelmeergebiet beheimatet und wächst heute auch in ganz Europa und Nordamerika. Muskatellersalbei (Salvia sclarea), auch römischer Salbei genannt,  ist eine Unterart des Salbei und ist hauptsächlich auf trockenen Hängen Südeuropas bis Vorderasiens anzutreffen. Muskatellersalbei gilt als anregendes Aphrodisiakum. Er wird heute ebenso wie der echte Salbei in Europa, Asien und Nordamerika als Heil- und Gewürzpflanze kultiviert.

In der Mittelmeerküche ist Salbei als Gewürzkraut für verschiedene Gerichte verbreitet. Salbei ist ausserdem seit dem Altertum als Heilpflanze bekannt. Er enthält die ätherische Öle Thujon, Cineol und Kampfer, und verfügt über entzündungshemmende und antiseptische Eigenschaften. In der christlichen Symbolik gilt Salbei als Marienpflanze, da die heilige Famillie bei der Auswanderung nach Ägypten unter einem Salbeistrauch Zuflucht gefunden haben soll. Im mittelalterlichen Volksglauben, der seine Wurzeln häufig in der vorchristlichen Zeit hat, wurde Salbei häufig für Liebeselexiere und Liebeszauber verwendet. In Nordamerika wurde eine dort beheimatete Unterart des Salbeis von verschiedenen Stämmen bei Zeremonien, zum Räuchern und zur Weihung von heiligen Orten verwendet. Als Aufguss verwendet, verleiht Salbei Seifen ein frisches Aroma und eine natürliche grüne Färbung.

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