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Ginseng

GinsengGinseng ist eine rübenartige Wurzel und gehört zur Familie der Araliengewächse. Er findet sich in Wald- und Gebirgsregionen des fernen Ostens: in Korea, im Nordosten Chinas und im östlichen Sibirien. Neben dem weissen und roten Ginseng werden weitere verwandte Pflanzen als Ginseng bezeichnet.

Geschichte und Herkunft

Ginseng ist seit Jahrtausenden bekannt und wurde zuerst von den Koreanern als Heilpflanze genutzt. Die Koreaner begannen auch mit dem Anbau und entwickelten neue Methoden zur Verarbeitung. Im Jahre 1080 n.Chr.  wurde bereits roter Ginseng hergestellt. Der Anbau von Ginseng ist mühsam und erfordert Erfahrung, Kenntnisse und viel Geduld. Die Wurzeln werden erst nach 3 Jahren geerntet, eine bessere Qualität erreicht man aber mit älteren Pflanzen ab ca. 7 Jahren. Wilder  Ginseng, der nicht aus dem Anbau stammt, soll über noch bessere Heilkräfte verfügen. Mittlerweile wird Ginseng auch in Deutschland und den USA angebaut.

Ginseng-Sorten

In der pharmazeutischen Verwendung werden aufgrund unterschiedlicher Verarbeitung folgende zwei Sorten unterschieden: der weisse Ginseng (die Wurzel wird geschält, gebleicht und getrocknet) und der rote Ginseng (die Wurzel wird noch frisch mit Wasserdampf behandelt und danach getrocknet). Es gibt jedoch keinerlei Qualitätsunterschiede dadurch, in der Pharmakologie heissen beide Ginseng Radix.

Eigenschaften und Verwendung von Ginseng

Generell dient die Einnahme von Ginseng der Stärkung und Kräftigung, er soll Müdigkeit und Schwäche vorbeugen und ausserdem die Konzentration fördern. Ginseng gilt als nebenwirkungsarm, beeinflusst aber die Blutgerinnung und sollte daher nicht vor Operationen eingenommen werden.

Weitere Wirkungen, die dem Ginseng zugeschrieben werden:

  • Ginseng soll einen anregenden Einfluss auf den Zellstoffwechsel haben, die Mikrozirkulationdes Blutes fördern und reich an bio-aktiven Substanzen sein.
  • Durch die verbesserte Mikrozirkulation sollen auch die Hautzellen besser mit Sauerstoff versorgt werden.
  • Ginseng soll die Haut schützen und gegenüber schädlichen Umwelteinflüssen stärken.
  • Ginseng ist überdies vitamin- und mineralstoffreich, er soll entzündungshemmend wirken und die Bildung hauteigenen Kollagens fördern. Ginseng soll überdies das Hautbild verfeinern und straffend wirken.

Ginseng wird heutzutage in erster Linie zu Ginseng-Tee verarbeitet, zu Schnaps und zu den als Nahrungsergänzungsmittel gehandelten Ginseng-Kapseln. Ein neuer Trend ist der Zusatz von Ginseng in Kaffee, welcher dadurch schonender und beruhigender wirken soll. Allerdings wird eine gleichzeitige Einahme von Koffein und Ginseng von Medizinern vermieden - Koffein unterdrückt die Wirkung des Ginsengs. Übrigens soll Ginseng auch aphrodisierend wirken (was bei einer stärkenden Wirkung ja naheliegen würde).

Blüten und Kräuter


Blüten, Kräuter und Pflanzenteile als Zusätze für handgemachte Seife, Pflegeprodukte, Badezusätze und Duftmischungen

Acai-Beere

Acai-Beeren enthalten neben vielen wertvollen Mineralien, Nährstoffen und esentiellen Fettsäuren auch einen großen Anteil natürlicher Antioxidanten und ist ein Wirkstoff in einigen Hautkosmetika.

Angelikawurzel

Angelikawurzel (Angelica archangelica), oft auch Engelwurz oder Erzengelwurz genannt.

Apfelbeere

Apfelbeeren sind reich an Vitamin C, Vitamin K, Folsäure und Flavonoid.

Aronia

siehe Apfelbeere

Augentrost

In der Naturkosmetik wird ein Extrakt aus Augentrost für Augenkompressen und in Pflegecremes für die Augenpartie verwendet.

Basilikum

Basilikum ist eine bekannte Gewürzpflanze aus der Familie der Lippenblütler, die schon im alten Ägypten Basilikum angebaut wurde.

Bocksdorn

Der gemeine Bocksdorn, dessen Früchte auch unter dem eigentlich aus dem Englischen kommenden Namen Gojibeere bekannt sind, findet in immer mehr Bio- und Kosmetikprodukten Verwendung.

Eisenkraut

Eisenkraut wird für Potpourris und Duftsäckchen sowie für Räucherwerk verwendet, ausserdem spielt es eine bedeutende Rolle in der Mythologie verschiedener Kulturen.

Fenchel

Der gelbblühende Fenchel, der ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt, hat mittlerweile auch in hiesigen Küche und Hausapotheke seinen festen Platz.

Ginseng

Ginseng wird heutzutage in erster Linie zu Tee verarbeitet, zu Schnaps, zu gesundheitsdienlichen Kapseln und auch zu Seife.

Gojibeere

Die Gojibeere ist auf dem Weg zum neuen Trendprodukt. Klein, rot und reich an Betain, Vitamin A, Vitamin B1 und Antioxidanzien, Spurenelemten und Mineralien, findet sie sich in immer mehr Bio- und Kosmetikprodukten.

Hamamelis

Die Hamamelis, auch bekannt als Zaubernuss oder engl. Witch Hazel, ist ein Strauch bzw. kleiner Baum, dessen Arten in Nordamerika und in China und Japan vorkommen.

Hibiskusblüten

In der Kosmetik werden Hibiskusblüten in verschiedenen Hautpflegedukten verwendet.

Jasminblüten

Jasminblüten entfalten einen sehr sinnlichen Duft und werden für Badezusätze, Duftmischungen und zum Räuchern verwendet. Jasminbüten sind zum Beispiel in unseren Ylang Sandelholz Badekugeln enthalten.

Kamille

Wegen ihrer beruhigenden Wirkung findet Kamille in vielerlei Cremes und Lotionen Verwendung. Kamillenblüten sind für Badezusätze und Kräuterbäder geeignet, Kamillenöl wird zum Beispiel für Massageöle verwendet.

Kümmel

Kümmel, botanisch korrekter Gemeiner Kümmel oder auch Wiesenkümmel (Carum carvi) ist eines des ältesten der Menschheit bekannten Gewürze.

Lavendel

Wird von Aromatherapeuten verwendet und soll empfindliche Haut beruhigen. Lavendel wird auch bei fettiger Haut empfohlen.

Lindenblüten

Lindenblüten werden seit dem 17. Jahrhundert in der Heilkunde verwendet, und gehören auch heute noch zum Standardreportoire der Hausmedizin.

Malvenblüten

Malvenblüten werden häufig in Form von Tee bei Erkältungen und Entzündungen der Schleimhäute angewendet. Ausserdem werden Malvenblüten für Duftmischungen und Potpourris verwendet.

Manuka

Manuka, auch bekannt als Südsee-Myrte ist eine in den bergigen Regionen Neuseelands und des südöstlichen Australiens beheimatete Pflanze.

Muskatellersalbei

Muskatellersalbei (Salvia sclarea), auch Römischer Salbei oder Muskat Salbei genannt

Myrte

Die Myrte ist ein Strauch aus der Familie der Myrtengewächse. Sie ist die vermutlich einzige Art der Gattung Myrtus die auch in Europas vorkommt.

Ringelblume (Calendula)

Die Ringelblume (Calendula) gilt in vielen Kulturen als Heilpflanze, und war auch schon den alten Azteken bekannt. Bei diesen war sie das Symbol der Liebesgöttin Xochiquetzal. Ringelblumenöl gilt als entzündungshemmend und beruhigend und ist ideal zum Überfetten von Seifen geeignet.

Rosenblüten

Rosenknospen und Rosenblüten werden für Potpourries, Räuchermischungen und Badezusätze, wie zum Beispiel die Badekugeln Oriental Rose, verwendet. Ausserdem nimmt man sie zur Aromatisierung von Tee.

Rosenknospen

Rosenknospen lassen sich vielseitig in Duftmischungen, Duftsäckchen und Potpourris sowie zu dekorativen Zwecken verwenden.

Salbei

Ein Aufguss aus Salbei verleiht Kräuterseifen ein angenehmes Aroma und eine natürliche grüne Färbung.

Sanddorn

Sanddorn-Früchte enthalten einen extrem hohen Anteil an Vitamin C, der sogar deutlich über dem von Zitronen liegt.

Schwarzkümmel

Die Schwarzkümmel Samen werden, außer zur Herstellung von Schwarzkümmelöl, auch als gesundes und Schmackhaftes Gewürz verwendet.

Thymian

Der echte Thymian (Thymus vulgaris), ist eine Heil- und Gewürzpflanze aus der zur Famillie der Lippenblütergewächse und ein traditionelles Heil- und Gewürzkraut.

Tigergras

Im Wellnessbereich und von der Kosmetikindustrie werden seit einigen Jahren immer mehr Produkte mit Tigergras genutzt

Traubensilberkerze

Die in Nordamerika beheimatete Traubensilberkerze wurde bereits von den Indianern als Heilpflanze verwendet.

Vetiver

Vetiver gehört, wie auch das Lemongras, zur Familie der Süßgräser und stammt aus dem tropischen Asien.

Zitronenmelisse

Ein Aufguss aus Zitronenmelisse verleiht der Seife ein frisches Aroma und färbt sie mit einem leichten Grünton.

Zitronenverbene

Die Zitronenverbene ist eine mit dem bei uns heimischen Eisenkraut verwandte Pflanze aus der Famillie der Eisenkrautgewächse.
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