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Pfefferminze, ätherisch

PfefferminzeMinze (Mentha) ist eine Pflanzengattung aus der Famillie der Lippenblütler (Lamiaceae), die ca. 30 verschiedene Arten umfasst. Minzen neigen ausserdem dazu sich mit anderen Arten der selben Gattung zu kreuzen. Diese Bastarde können sich nicht über Samen sondern nur durch Ausläufer vermehren, da aus den Samen wiederrum nur die Elternpflanzen entstehen. Trotzdem verdrängen an manchen Standorten Bastarde die ursprüngliche Population. Die meisten Minzen sind heute in Europa und anderen gemässigten Klimazonen heimisch. Zu den Minzen zählen Apfelminze, Basilikumminze, Bergamotte-Minze, Grüne Minze, Korsische Minze, Zitronenminze (nicht zu verwechseln mit Zitronenmelisse), Wasserminze und viele andere. Die Katzenminze gehört dagegen nicht zur Famillie der Mentha. Am bekanntesten ist bei uns die Pfefferminze, die eine Kreuzung der Wasserminze und der Grünen Minze ist.

Minze in der Mythologie

Der Name der Minze wird manchmal aus der antiken griechischen Mythologie abgeleitet. Eine Sage erzählt von einer Nymphe mit dem Namen Minthe, in die sich Hades, der Gott der Unterwelt verliebte. Die eifersüchtige Gattin von Hades, Persephone, erfuhr von der Beziehung, und verwandelt Minthe aus Rache in eine zierliche duftende Pflanze, die Minze.
Andere Quellen verbinden die Minze mit der griechischen Göttin Hekate. Hekate gilt als Göttin der Zauberkunst, Verwandlung und Wegkreuzungen und vertritt den Aspekt der Übergänge. In der Öffentlichkeit der griechisch-hellenistischen Religion spielte Hekake keine herausragende Rolle. Ihr wurden keine grossen Tempel geweiht und sie wurde mehr im Privaten verehrt. Die Zuständigkeiten von Hekake sind verschwommen und oft widersprüchlich, weshalb diese Göttin ein geheimnisvoller Ruf umgibt. Verschiedene heidnische Gruppierungen verehrten die Göttin von der Antike, über das Mittelalter bis heute, weshalb uns Hetake immer noch als Herrin über Zauberwesen, Göttin der Hexen aber auch als Schutzherrin von Frauen und Hebammen bekannt ist. Durch diese Verbindung ist Minze im europäischen Volksglauben, der immer wieder durch das Christentum schimmert, verhaftet und findet sich häufig als Zutat für Zaubertränke und Heilmittel.

Wirkung von Pfefferminze - Heilpflanze, Antiseptikum und Pflegemittel

Pfefferminze ist reich an ätherischem Öl. Ätherisches Pfefferminöl enthält bis zu 60 Prozent Menthol, welches das typische Aroma aller Minzen ausmacht. Das ätherische Öl der Pfefferminze wirkt antiseptisch, antibakteriell und antifungal. Diese Wirkung machten sich englische Seefahrer zunutze, indem sie Pfefferminze in die Fässer mit Trinkwasser gaben um es länger haltbar zu machen. Der Studienkreis "Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde" der Universität Würzburg würdigte die Pfefferminze als Heilpflanze des Jahres 2004. Zu dem frischen Aroma und den genannten Eigenschaften hat das Menthol ausserdem eine hautkühlende und durchblutungsförderdernde Wirkung, weshalb Pfefferminzöl in verschiedenen Körperpflegemitteln verwendet wird. Naturseife mit Pfefferminzöl ist so auch aussergewöhnlich vitalisierend und hinterlässt ein angenehmes und frisches Gefühl auf der Haut. Die Blätter der Pfefferminze können ausserdem in Kräuterseifen verwendet werden.

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Informationen zur Deklaration von Bestandteilen ätherischer Öle und Parfümöle.

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