Seide, bzw. das daraus gewonnene
, wird gerne in Kosmetik verwendet und soll für Weichheit und Geschmeidigkeit sorgen.
Die Erfindung der Seide begann wohl vor ca. 5000 Jahren, natürlich in China. Im zweiter Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung expandierte das chinesische Han Reich unter Kaiser Wudi stark. Die Handelsroute zum Westen, ein 10000 Kilometer langer Karawanenweg, der durch ganz Asien bis nach Byzanz führte, gelangte unter dem Namen Seidenstrasse zu grosser Bedeutung. Über die Seidenstrasse gelangten Gewürze, Glas, Porzelan und das begehrteste Produkt, die Seide, nach Europa.
Im antiken Griechenland und in Rom war Seide eines der teuersten Luxusgüter, und nur für die Reichsten erschwinglich. Trotz der hohen Nachfrage blieb das Geheimnis der Erzeugungs- und Verarbeitungstechniken von Seide im Westen unbekannt. Über die Herkunft der Seide wurde im Westen heftig spekulliert. Das Geheimnis um die Seidenraupen, die sich ausschliesslich von den Blättern des Maulbeerbaumes ernähren, war aber ausschliesslich in China bekannt und wurde streng gehütet. Wer Seidenraupen ausser Landes brachte drohte die Todesstrafe. Wie das Geheimnis der Seidenherstellung schliesslich doch nach Europa gelangte ist umstritten. Am bekanntesten ist folgende Überlieferung: Im sechsten Jahrhundert gelang es zwei christlichen Mönchen einige Eier der Seidenraupe aus dem Reich der Mitte zu schmuggeln und zum byzanthinischen Kaiser zu bringen. Zusammen mit dem in China erworbenem Wissen der Mönche konnte man von da an auch ausserhalb Chinas Seide produzieren. So wurde Byzanz schliesslich zwischen dem 7. und dem 11. Jahrhundert der größte Seidenmarkt für Europa.
Von Byzanz aus verbreitete sich das Wissen um die Seidenherstellung über die westliche Welt. Die Griechen und die Araber lernten von Byzanz. Im achten Jahrhundert gründeten die Araber Seidenwerkstädten in Spanien. Um 950 gelangte das Wissen der Araber nach Italien, in Palermo wurde die erste Seidenwerkstadt gegründet. Bald darauf wurden auch Lucca und Venedig zu Seidenzentren. Später kamen Pisa, Bologna, Florenz und Genua hinzu. Italien entwickelte sich schnell zum Zentrum der Seidenproduktion in Europa. Erst im sechszehnten Jahrhundert gelang es anderen europaischen Ländern, allen voran Frankreich, ebenfalls eine bedeutende Seidenproduktion aufzubauen.
Seide wird aber nicht nur als Material für hochwertige Textilien verwendet, sondern liefert auch das Seidenprotein, einen hochwerigen Inhaltsstoff für Kosmetik der auch in exklusiven Luxus-Seifen verwendet wird. Das Seidenprotein wird aus echten Seidenfasern hergestellt und hat besonders feuchtigkeitsspendende und filmbildenden Eigenschaften für Haut und Haare. Seidenprotein kann vielfältig als pflegender natürlicher Inhaltstoff verwendet werden, der ein angenehmes seidiges Gefühl auf der Haut hinterlässt.
Wir verwenden übrigends ausschliesslich Wildseide, d.h. Seide von Raupen die ihren Kokon freiwillig als Schmetterling verlassen haben.
Sonstige Naturkosmetik-Zusatzstoffe und Inhaltsstoffe zur Herstellung von Naturseife, Badezusätzen und anderen Pflegeprodukten
| Äusserst vitamin- und mineralstoffreich, sollen Algen straffend und feuchtigkeitsspendend sein. In Kombination mit Meersalz bilden sie die ideale Spa-Seife. |
| Als natürlicher Feuchtigkeitsspender unterstützt Aloe Vera die Regeneration der Haut. |
| Natürliches Bienenwachs ist ein Konservierungsstoff und verleiht der Seife eine gewisse Festigkeit. |
| Von jeher als besonders wertvoll geltend wird Eselsmilch noch heute für Heilbehandlungen der Haut verwendet. Jedoch ist sie als Kosmetikprodukt so teuer, dass sie nur selten für Hautbäder genutzt wird. In der Seife vermittelt Eselsmilch durch den reichhaltigen, cremigen Schaum ein besonders luxuriöses Gefühl, was Eselsmilchseife zu einem aussergewöhnlichen Produkt für höchste Ansprüche macht. |
| Gelbe Tonerde wird hauptsächlich für kosmetische Produkte verwendet und eignet sich hervorragend als Zusatzstoff für Seifen und andere Pflegeprodukte. |
| Gelée Royale, der Königinfuttersaft, galt lange Zeit fast als eine Art Wundermittel und noch immer sagt man ihm nach, ein Anti-Aging-Mittel zu sein. |
| Gold ist zählt zweifelsohne sowohl zu den besonders exklusiven als auch exotischen Inhaltsstoffen für Kosmetik. |
| In Mitteleuropa, vor allem in Frankreich, ist die grüne Tonerde die am häufigsten vorkommende Tonerde. Sie ist ein traditionelles Hausmittel und findet in vielen Pflegeprodukten Verwendung. |
HeilerdeSiehe Tonerde |
| Eine traditionelle natürliche Zutat für Kosmetik. Honig enthält viele pflegende Stoffe und hat feuchtigkeitsspendende Eigenschaften. Besonders pflegend ist Honig in Kombination mit Milchseifen. |
| Nicht nur ein gutes Peeling, sondern auch geruchsbindend: Eine Seife mit natürlichem Kaffee ist ideal um nach dem Kochen Gerüche an den Händen zu neutralisieren. |
Kaolin (Porzellanerde)siehe Tonerde |
| Manuka-Honig ist ein Honig aus den Blüten der mit dem australischem Teebaum verwandten Manuka. |
Meersalz ist belebend und wirkt durchblutungsfördernd. Meersalz wird für Salzseifen verwendet.
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MöhrensaftReich an Beta Karotin, färbt Möhrensaft Seife auf natürliche Weise orange. |
| Multani Mitti ist eine braune Tonerde aus dem nordwestlichen Grenzgebiet von Indien und Pakistan. Multani Mitti ist auf dem indischen Subkontinent schon seit Jahrtausenden als Pflegemittel bekannt. |
| Mohn, Haferflocken, Kaffeepulver, Meersalz, getrocknete Kräuter in Badeseifen für Körper, Hand und Fuß lösen sanft abgestorbene Hautzellen und entfalten ihre guten Eigenschaften. Unschlagbar in "Gärtnerseifen" oder bei stark verschmutzten Händen! |
| Perlenpulver ist ein jahrtausendealtes Heil- und Schönheitsmittel und gilt als traditionsreich und kostbar - ein Inbegriff für Luxus und ewige Schönheit. |
| Kosmetikpigmente werden unterschieden in Pigmente mineralischen Ursprungs und in synthetisch hergestellte Pigmente. |
| Propolis findet sich im Bienenstock und ist auch unter den Begriffen Bienenharz oder Bienenleim bekannt. |
| Die rosa Tonerde ist in ihrer Zusammensetzung der roten Tonerde ähnlich und kommt aus der Wüste Nevadas. Rosa Tonerde ist dafür bekannt Giftstoffe aus dem Körper zu ziehen. |
| Echtes Rosenwasser ist ein Duftwasser das bei der Herstellung von ätherischem Rosenöl anfällt. |
| Der als Rosenwasser bezeichnete Auszug aus Blütenblättern der Rose ist nicht mit dem gleichnamigen echten Rosenwasser zu verwechseln, kann dafür leicht selbst hergestellt werden. |
| Im nördlichen Afrika wird Ghassoul sowohl in der traditionellen Heilkunst als auch zur Körperpflege verwendet. |
| In der Seife macht Schafsmilch einen besonders milden und sanften Schaum, eine Sorte, die sehr gern von Menschen mit empfindlicher Haut verwendet wird. |
Seetangsiehe Algen |
Seide, bzw. das daraus gewonnene Seifenprotein, wird gerne in Kosmetik verwendet und soll für Weichheit und Geschmeidigkeit sorgen.
In der Seife sorgt sie für ein unnachahmliches Hautgefühl. Wir verwenden unbehandelte Wildseide, d.h. Seide von Raupen die ihren Kokon freiwillig als Schmetterling verlassen haben. |
| Die Sojamilch ist im Aufbau sehr ähnlich ist, wird sie in der veganen Ernährung als Milchersatz verwendet und findet auch in Naturkosmetik Produkten Verwendung. |
| Das Weißpigment Titanoxid wird ausser für weißere Seifen auch als Sonnenschutz verwendet und ist für Naturkosmetik zugelassen . |
| In höherer Konzentration empfohlen bei eher fettiger Haut, in geringer Konzentration ein Mittel für schöne und natürliche Farbeffekte. Tonerde soll auch Giftstoffe aus der Haut ziehen, klärend wirken und die Haut beruhigen. Sorgt in Rasierseifen dafür, das die Klinge gut gleitet. |
| Vitamin-E dient in Kosmetik-Produkten hauptsächlich als Konservierungsstoff und ist für Naturkosmetik zugelassen. |
| Wasser ist der Entstehungsort des Lebens und eines seiner Grundbedingungen, indem es bei allen Stoffwechselvorgängen eine entscheidende Rolle spielt. |
| Die weiße Tonerde, Kaolin, ist eine eisenfreie und die reinste natürlich vorkommende Tonerde. Sie wird unter anderem als Grundstoff für Körperpuder verwendet. |
| Ziegenmilch hat doppelt so viel Vitamin A und viermal so viel Vitamin D wie normale Kuhmilch. In der Seife sorgt sie für besonders sahnigen, cremigen Schaum. |